Die Geschichte des Alaskan Malamute
Vor ca. 2000 Jahren wanderten
die Ahnen des Eskimostammes,
die sich „Mahlemuts“ oder
„Mahlemuits“ nannten auf dem
amerikanischen Kontinent ein.
Der Inuitstamm siedelte sich an der
Küstenlinie des Kotzebue Sound im
Nordwestlichen Teil Alaskas an.
kotzebue
Für den Eskimostamm waren die Hunde überlebenswichtig, denn ihre Aufgabe
bestand darin Nahrung, und andere wichtige Dinge des täglichen Lebens zu befördern.
In dieser Zeit war es äußert schwierig in der Arktis zu überleben. Extreme Temperaturen
und Nahrungsmittelmangel machten das Leben für die Eskimos sehr schwer.
Kotzebue 1929
In den Sommermonaten mußten sich die Malamuten selber versorgen. Dabei machten
sie während der Nahrungssuche jagt auf Walrösser, Polarbären, Wölfe und andere Tiere.
Kotzebue 2003
Da der Malamute ursprünglich extrem harte Witterungseinflüssen standhalten musste,
ließen den Alaskan Malamute zu einem kraftvollen Hund werden mit einem dicken Fell,
wobei jedoch die Färbung von Hund zu Hund unterschiedlich sein kann.
Eskimos
Während des ersten Weltkrieges benötigten die französische Regierung Hilfe
für die militärischen Truppen, die gegen die Deutschen kämpften.
Die französische Truppe war von der Versorgung abgeschnitten.
Die französichse Regierung bat beim Nome Kennel Club in Alaska um Unterstützung.
Der NKC schickte dann 450 Alaskan Malamutes zur Unterstützung.
Die Malamutes versorgten dann die eingeschlossenen Truppen mit allen notwendigen
Ausrüstungsstücken und Nahrungsmittel.
Malamuten um 1956
Viele Alaskan Malamutes mußten während dieser Zeit, ihr Leben lassen.
1922 startete im Staat New Hampshire das internationale Schlittenhunderennen,
welches für internationales Aufsehen sorgte.
Bei diesem Rennen wurden der Alaskan Malamute und der Sibirien Husky populär.
Gewonnen wurde das Rennen von Arthur Walden, der
später 1. Präsident des Schlittenhundeclubs von England wurde.
Arthur Walden
Als 1925 in Nome, Alaska viele Menschen, meistens Kinder,
an Diphterie erkrankten und starben, mußte das benötigte Serum über 600 km transportiert werden.
Zuerst sollte der Gespannführer Leonhard Seppala und seine Sibirien Huskys für diese weite und gefährliche Reise ausgesucht werden.
Das Vertrauen wurde aber letztendlich einem anderen Gespann geschenkt.
Dieses Gespann wurde von Gunnar Klassen und seinem Leithund „Balto“ ,
einen Alaskan Malamute geführt und sie brachten das Serum erfolgreich
von Nenana nach Nome. Im Central Park steht zu ehren von „Balto“ und seinem Team ein Denkmal.
Als Erinnerung an diese Tat findet seid 1973 Iditarod-Rennen statt.
Denkmal Balto
Der Abenteurer Dave Irwin brachte ein sehr typisches Malamutepaar mit in seiner Heimat.
Die Nachkommen aus dieser Verbindung wurden die Stammhalter, der neu aufzubauende Rasse.
Ein andere einflussreiche Linie war die M´loot – Linie von Paul Voelker und die Kotzebue-Linie von Arthur Walden.
Diese Zucht ging dann an Milton Seeley und Eva B. Seeley über, die sich in der Folge um die offizielle Annerkennung der
Rasse durch den American Kennel Club kümmerte.
Der Alaskan Malamute wurde 1935 offiziell vom American Kennel Club anerkannt.
Der erste Alaskan Malamute der in das Zuchtbuch des American Kennel Clubs eingetragen wurde,
war „Gripp of Yukon“ aus dem Zwinger Chinnok, der auch der erste registrierte Champion war, von Eva B. Seeley.
Eva B. Seeley Gripp of Yukon
Am 17. April 1935 gründete als 1. Präsident Milton Seeley den Alaskan Malamute Club.
Die ersten Alaskan Malamutes kammen laut Überlieferung in den 60er Jahren
nach Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Belgien.
In Amerika wie auch in Europa wurden die ursprünglichen Alaskan Malamutes der
M´Loot und Kotzbue Linie gekreutzt, sodass nur wenige reine Nachkommen der beiden Linien erhalten geblieben sind.
Der Alaskan Malamute wurde in Deuitschland bekannt durch den Zwinger „Mount Kinley“ Die Ahnen stammen aus Amerika. Es waren die ersten Malamuten für die das Zuchtbuch in Deutschland 1966 geöffnet wurde.
Die Nachzuchten der Mount Kinley – Linie sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in Polen und Tschechei verwurzelt. Nahezu in jeder neu gezüchteten Linie in Deutschland sind Vorfahren der Mount Kinley –Linie zu finden.
Alaskan Malamute
Es entstanden berühmte Zwinger wie z.B. der Kotzebue welcher den Zweiten Champion „Kim of Kotzebue„ hervorbrachte.
Diese Zwinger hatten einen außergewöhnlichen Einfluß auf den
heutigen Standart der Alaskan Malamute.
Inzwischen wurde die Rasse in vielen Ländern, wie Kanada, Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz und Deutschland bekannt.